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Von der Klingeralm zum Schüttachgraben.

Während die meisten Imker noch Schwarmbienenzucht betrieben, hatten die Maxglaner Imker erkannt, dass ohne Auslesezucht die bodenständige Biene nicht erhalten werden kann. Das Zuchtziel war eine leistungsfähige heimische Biene, die unter Berücksichtigung der örtlichen Tracht- und Witterungsverhältnisse optimale Erträge bringt.
Bereits 1932 wurde die erste Belegstelle auf dem Untersberg errichtet. Mit unsagbarer Mühe mussten die Einrichtungen auf den Berg geschleppt werden. 

Klingeralm

Dies war der Grund, weshalb man 1936 die Belegstelle an den Fuß des Untersberges auf die Erlbacherwiese in Großgmain verlegte. Doch da hatte man Probleme mit dem Zuflug fremder Drohnen, sodass man 1939 in die Bluntau nach Golling übersiedelte und dort viele Jahre erfolgreich züchtete.

 

Bild9

 

1941 besuchte der Bienenwissenschaftler Prof. Dr. Friedrich Götze die Belegstelle
in der Bluntau und führte eine Körung der Salzburger Biene durch.
Er bezeichnete sie in der Fachliteratur als Alpenrasse: Reinzuchtstamm Bluntau
und gab ihr den Namen „Salzburger Alpenland“.

 

 

 

 

 

Erlbachwiese 

Auch im Bluntautal konnte man auf Grund der immer mehr werdenden Wanderimker nicht bleiben. Die Züchter gingen wieder auf die Suche und fanden 1958 zwischen den Loferer und den Leoganger Steinbergen im heutigen Naturdenkmal Vorderkaserklamm einen geeigneten Platz und errichteten die Belegstelle „Schüttachgraben“, die heute noch betrieben wird.

Bild11    Bild16

Ursprüngliche Belegstelle S6                         Heutige Belegstelle S6

Belegstellenkarten aus alten Tagen:

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